Ihre Daten sind nicht unser Risiko
Ich habe gesehen, wie Compliance-Teams zögern, sensible Beteiligungsstrukturen in eine externe Plattform einzuspeisen — und das ist ein vollkommen berechtigtes Zögern. Deshalb erkläre ich hier konkret, welche technischen Maßnahmen wir einsetzen, wo die Grenzen dieser Maßnahmen liegen, und was wir nicht versprechen, weil es kein ehrliches Versprechen wäre.
- 256bit
- AES-Verschlüsselung für gespeicherte Daten
- 24h
- Kontinuierliche Sicherheitsüberwachung
- 99%
- Uptime-Verfügbarkeit der Analyseplattform
Sicherheit ohne Versprechen
Ich fange mit dem ehrlichsten Satz an, den ich zu diesem Thema sagen kann: Kein System ist vollständig sicher. Jede Plattform, die das Gegenteil behauptet, beschreibt entweder ein System, das sie nicht vollständig verstehen, oder sie reden Ihnen etwas ein. Was wir stattdessen anbieten, ist ein klar beschriebenes Sicherheitskonzept mit konkreten Maßnahmen, dokumentierten Grenzen und einem Prozess für den Fall, dass dennoch etwas schiefläuft. Alle auf der Plattform verarbeiteten Daten werden sowohl bei der Übertragung als auch im Ruhezustand verschlüsselt — mittels TLS für die Übertragung und AES-256 für gespeicherte Daten.
Der schwierigere Teil der Sicherheit ist nicht die Technik, sondern der Zugang. Die meisten Sicherheitsvorfälle entstehen nicht durch Angriffe auf Verschlüsselungsverfahren, sondern durch kompromittierte Zugangsdaten. Deshalb setzen wir auf mehrstufige Authentifizierung für alle Nutzerkonten, strenge rollenbasierte Zugriffskontrollen auf Datenbankebene und vollständige Protokollierung aller Datenzugriffe. Wer auf Analysedaten zugreift, wann und von wo — das ist lückenlos nachvollziehbar. Das ist kein Komfortmerkmal, sondern eine Grundanforderung für Plattformen, die sensible Compliance-Daten verarbeiten.
Drei Schichten, auf denen unsere Datensicherheit aufbaut
Verschlüsselung auf jeder Übertragungsebene
Alle Daten, die zwischen dem Browser des Nutzers und unseren Servern übertragen werden, sind durch TLS-Verschlüsselung gesichert. Gespeicherte Analysedaten, Beteiligungsstrukturen und Audit-Protokolle werden mit AES-256 verschlüsselt — einem Standard, der auch in staatlichen und militärischen Anwendungen eingesetzt wird. Verschlüsselungsschlüssel werden separat von den Daten verwaltet und regelmäßig erneuert. Das bedeutet: Selbst im Fall eines unbefugten Zugriffs auf unsere Infrastruktur sind die Rohdaten ohne den entsprechenden Schlüssel nicht lesbar. Wir dokumentieren alle Verschlüsselungsverfahren intern und stellen diese Dokumentation auf Anfrage für Sicherheitsprüfungen zur Verfügung.
Mehrstufige Authentifizierung und Zugriffskontrollen
Zugangsdaten allein reichen nicht aus, um auf sensible Analysedaten zuzugreifen. Alle Nutzerkonten werden durch mehrstufige Authentifizierung gesichert, die einen zweiten Verifizierungsschritt über ein separates Gerät oder eine Authentifizierungs-App erfordert. Innerhalb der Plattform gilt ein striktes Prinzip der minimalen Zugriffsrechte: Jeder Nutzer sieht nur die Daten, für die er explizit berechtigt wurde. Zugriffsänderungen werden protokolliert und können jederzeit eingesehen werden. Inaktive Sitzungen werden nach einem definierten Zeitraum automatisch beendet, um das Risiko durch unbeaufsichtigte Endgeräte zu reduzieren.
Laufende Überwachung und Vorfallsmanagement
Unsere Infrastruktur wird rund um die Uhr auf Anomalien überwacht — ungewöhnliche Zugriffsmuster, erhöhte Fehlerraten und Aktivitäten außerhalb definierter Parameter lösen automatische Warnmeldungen aus, die von unserem Sicherheitsteam geprüft werden. Im Fall eines bestätigten Sicherheitsvorfalls folgen wir einem dokumentierten Reaktionsplan, der klare Verantwortlichkeiten, Eskalationspfade und Benachrichtigungspflichten gegenüber betroffenen Nutzern und zuständigen Aufsichtsbehörden festlegt. Wir informieren betroffene Nutzer schnellstmöglich — nicht nach Abschluss interner Untersuchungen, sondern sobald eine Betroffenheit festgestellt wird.
Was wir schützen und wie
Sensible Finanzdaten, Beteiligungsstrukturen und Compliance-Protokolle verdienen mehr als ein Sicherheitsversprechen. Hier sind die konkreten Maßnahmen, die wir einsetzen — und die Grenzen, die wir dabei offen benennen.
Verschlüsselung für alle gespeicherten Daten
Mehrstufige Verifizierung für alle Konten
Jeder Zugang zur Plattform erfordert einen zweiten Authentifizierungsschritt. Wir setzen auf zeitbasierte Einmalcodes über Authentifizierungs-Apps — kein System, das allein auf Passwörter vertraut, weil Passwörter kompromittiert werden können und Einmalcodes nicht.
Kontinuierliche Überwachung und Alarmierung
Datenspeicherung ausschließlich in Deutschland
Sicherheitsmaßnahmen reduzieren Risiken, schließen sie aber nicht vollständig aus — wir kommunizieren das offen.
Häufige Fragen zur Datensicherheit
Ich beantworte hier die Fragen, die Compliance-Teams und Risikoanalysten uns am häufigsten stellen — direkt und ohne ausweichende Formulierungen, die mehr verbergen als erklären.
Welches Verschlüsselungsverfahren wird für gespeicherte Analysedaten verwendet?
Alle auf der Plattform gespeicherten Daten werden mit AES-256 verschlüsselt — einem symmetrischen Verschlüsselungsverfahren, das auch in staatlichen und militärischen Anwendungen eingesetzt wird. Datenübertragungen zwischen Browser und Server sind durch TLS gesichert. Verschlüsselungsschlüssel werden separat von den verschlüsselten Daten in einem dedizierten Schlüsselverwaltungssystem gespeichert und in regelmäßigen Abständen erneuert. Ein unbefugter Zugriff auf die Rohdaten ohne den entsprechenden Schlüssel liefert keine verwertbaren Informationen.
Bit AES-Verschlüsselung für alle gespeicherten Daten
Wie wird der Zugang zur Plattform gegen unbefugten Zugriff geschützt?
Wo werden Analysedaten gespeichert und wer hat Zugang dazu?
Alle personenbezogenen Daten und Analyseinhalte werden ausschließlich auf Servern innerhalb Deutschlands gespeichert. Zugang zu den Rohdaten haben ausschließlich autorisierte Mitarbeiter des Unternehmens im Rahmen dokumentierter betrieblicher Notwendigkeiten. Externe Dienstleister, die technische Infrastrukturleistungen erbringen, sind vertraglich zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Anforderungen verpflichtet und dürfen Daten ausschließlich im Auftrag des Unternehmens verarbeiten. Daten werden weder verkauft noch ohne ausdrückliche gesetzliche Grundlage an Dritte weitergegeben.
Was passiert im Fall eines Sicherheitsvorfalls?
Das Unternehmen folgt einem dokumentierten Vorfallsreaktionsplan mit klar definierten Verantwortlichkeiten und Eskalationspfaden. Bei einem bestätigten Sicherheitsvorfall werden betroffene Nutzer schnellstmöglich informiert — nicht erst nach Abschluss interner Untersuchungen, sondern sobald eine Betroffenheit festgestellt wird. Zuständige Datenschutzaufsichtsbehörden werden gemäß den gesetzlichen Meldepflichten innerhalb der vorgeschriebenen Fristen benachrichtigt. Alle Vorfälle werden vollständig dokumentiert und im Rahmen des kontinuierlichen Sicherheitsverbesserungsprozesses ausgewertet.